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Cardigans

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Ein Cardigan ist im Grunde genommen ein Pullover, der vorne über einen Reißverschluss oder eine Knopfleiste verfügt. Somit braucht das Kleidungsstück nicht über den Kopf ausgezogen zu werden und es kann je nach individueller Bequemlichkeit oder Wärmeempfinden reguliert werden.


 
Ein Cardigan ist im Grunde genommen ein Pullover, der vorne über einen Reißverschluss oder eine Knopfleiste verfügt. Somit braucht das Kleidungsstück nicht über den Kopf ausgezogen zu werden und es kann je nach individueller Bequemlichkeit oder Wärmeempfinden reguliert werden. Der Name stammt von James Thomas Brudenell, Earl of Cardigan, der das Kleidungsstück gegen 1854 erfunden haben soll. Der britische Oberbefehlshaber zu jener Zeit war kurioserweise Lord Raglan, dem die Erfindung des Raglanärmels zugeschrieben wird.
Klassische Cardigans sind mit einem Schalkragen versehen und haben zwei aufgesetzte Taschen. Doch auch jede anders gestylte Strickjacke wird im Englischen als Cardigan bezeichnet. In Deutschland bezeichnet man allerdings gerade geschnittene, über den Po reichende Modelle für die Dame als Lang- oder Longstrickjacke. Cardigans gibt es für Damen und Herren. Lange Zeit wurden Cardigans in Marineblau und Bordeauxrot der britischen Clubmode zugerechnet. Der Eindruck wurde bestätigt durch die Clubembleme, die häufig auf Brusthöhe aufgenäht waren. In dieser schweren Ausgabe, streng klassisch geschnitten und mit sehr beschränkter Farbauswahl taugte der Cardigan nicht für den Modekosmos. Er schien zu einer traurigen Exklusivität verdammt zu sein als ständiger Begleiter konservativer englischer Gentlemen, Sherryglas und die Times griffbereit. Inzwischen sind Cardigans so beliebt, dass sich sogar Designer für sie interessieren. Namen wie Tom Taylor und John Devin sind nichts ungewöhnliches auf dem Etikett von Cardigans. In der Damenmode firmieren beispielsweise Laura Scott und Vivian Caron. Hersteller von Damenmode haben sich einiges einfallen lassen, um den Cardigan aus der muffigen englischen Landsitzbibliothek zu holen und ihn Damen auf Dauer ans Herz zu legen. So findet die interessierte Dame Cardigans in Kurzform mit einem einzigen kecken Knopf als Schließe, Tunnelzüge an polangen Exemplaren, Volantkragen, Zipfelenden, Boleroform und vieles mehr. In seiner neuen Vielfalt passt der Cardigan heute zu allen Altersgruppen und zu beinahe allen Modetrends. Seine vielleicht interessanteste Eigenschaft für Damen ist die, dass man mit ihm als Begleiter in frische, duftige Kleider schlüpfen kann, ohne die Abendkälte zu fürchten. Denn er macht sich hervorragend als Überwurf auch zu leichten Sommerkleidern. Verspielte Muster und blumige Farben sind kein Problem, denn  immer kommt der Cardigan in uni daher. Trotzdem erlaubt er sich gelegentlich Strukturmuster auf dem Strick.